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Titel sind nicht so mein Ding

Es tut mir leid. Wirklich. Ich weiß es kam lange nichts mehr. Wie auch immer

Erstmal eine kleine Information an jene die sich wegen Whatsapp wundern; meine alte Nummer kann ich nichtmehr benutzen, meine zwischenzeitlich neue auch nicht. Jetzt habe ich eine komplett neue, die (bis jetzt) eigentlich nur meine Familie hat. Die denen es wirklich "wichtig" ist, können meine Familie einfach fragen.

So, nun zum Wesentlichen; der heutige Eintrag hat kein wirkliches "Thema", ich schreibe einfach querfeldein über das was mir so in den Sinn kommt.

Ich habe seit dem letzten Blogeintrag, wenn ich mich richtig erinnere zum ersten (und definitiv zum zweiten und dritten) Mal Tacos gegessen. Die kommen mir irgendwie so vor wie das "amerikanische" Equivalent zum "deutschen" Döner; er ist ursprünglich gar nicht amerikanisch sondern mexianisch, erfreut allerdings größter Beliebtheit, daher kann man ihn auch an jeder Ecke besorgen und man fängt schon so langsam an ihn mit Amerika zu assoziieren

Fragt mich nicht wie ich auf sowas komme

An die Schule habe ich mich inzwischen ziemlich gewöhnt, es gibt schon viele Unterschiede zur deutschen Schule. Was mir am "seltsamsten" vorkommt ist, das man (fast) nur Multiple Choice Tests und Arbeiten hat. Bis auf Geometry, also Mathe, musste man immer nur eine aus vier Antworten wählen. Chemie; Kreuzchen setzen. Französisch; Kreuzchen setzen. TV Broadcast (muss einem nichts sagen); Kreuzchen setzten. Aber was mich am meisten schockiert; selbst in ENGLISCH, also der Muttersprache, muss man Kreuzchen setzen. Nix seitenlange Texte schreiben, "einfach" nur Kreuzchen setzen. Grundsätzlich ist das definitiv einfacher als selber Antworten zu verfassen, es hält allerdings auch seine "Tücken". Vor allem wenn sich die Einträge sehr ähneln ist kann man da schon mal rätselt.

So langsam merke ich auch wie sich mein Englisch langsam aber stetig verbessert (darauf gehe ich später genauer ein) und mein Deutsch anfängt sich zu verabschieden.

Mein Englisch hat sich, glaube ich, durchaus schon verbessert, allerdings nicht primär was das Vokabular betrifft, sondern viel mehr mein Verständnis von schnell sprechenden Amerikanern, selbst den texanischen slang kann ich langsam halbwegs managen. Auch die "Schüchternheit" Englisch zu sprechen lege ich langsam ab; ganz am Anfang denkt man über jeden Satz den man sagen will noch relativ genau nach, und überlegt wie man ihn mit dem verfügbaren Vokabular halbwegs formulieren kann, wobei ich jetzt einfach drauf los plappere und hoffe das ich den Satz irgendwie beendet kriege. Allerdings spreche ich noch lange nicht "flüssig", und wenn ich nur ein Wort sage werde ich schon gefragt wo ich her komme, weil wohl jeder in dem Moment wo ich meinen Mund öffne, meinen Akzent erkennt, wobei dieser ziemlich gut "ankommt", ich wurde sogar schon einmal um meinen Akzenz "beneidet" ("I wish I had a german accent")^^

Nun, bis auf weiteres, Jonathan

18.9.15 02:10
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


jochen (18.9.15 16:02)
jonathan, es ist super, wieder von dir zu hören. Deine Texte lesen sich so gut, als wäre man dabei gewesen.
Ich freue mich schon aufs nächste Mal.


Pia Thiele (18.9.15 17:40)
Gefällt mir, was ich lese.
Und keine Sorge, wir bringen dir die deutsche Sprache zu Hause schnell wieder bei 😉.


RecepBerk / Website (20.9.15 19:40)
Keine Sorge mit deinem Lieblingstürken geht das Deutsch lernen schneller als die Polizei erlaubt.

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